Historisches Stellwerk 1 Schelklingen
Stellwerke und Eisenbahn in Schelklingen

Pilgerzug Beuron 2016, 2017, 2018

Presseartikel und Bilder vom 26.07.2016

 

Ein Fest zu Ehren der Heiligen Anna

Die „Anna-Wallfahrt“ am 26. Juli hat eine lange Tradition und so machten sich auch am Dienstag etwa 250 Gläubige auf den Weg zum Kloster Beuron, wo dieser Gedenktag jedes Jahr auf besondere Weise gefeiert wird.

DORIS MOSER | 28.07.2016

Auch viele Gläubige aus dem Raum Ehingen pilgerten zu Ehren der Heiligen Mutter Anna zum Kloster Beuron. 

Die „Anna-Wallfahrt“ am 26. Juli hat eine lange Tradition, und so machten sich auch am Dienstag etwa 250 Gläubige auf den Weg zum Kloster Beuron, wo der Gedenktag jedes Jahr auf besondere Weise gefeiert wird. Viele der Wallfahrer nutzten den Sonderzug, der schon am frühen Morgen von Stuttgart aus über Geislingen und Ulm durch das Donautal nach Beuron fuhr. Auch aus dem Raum Ehingen stiegen viele Gläubige zu, im Zug wurde gebetet und gesungen. Nach der Ankunft in Beuron pilgerten die Wallfahrer das letzte Stück Weg zu Fuß zum Ort der „Schmerzhaften Muttergottes“, um in der Kirche des Benediktinerordens den Gottesdienst zu Ehren der Heiligen Anna und des Heiligen Joachim mit der Ordensgemeinschaft zu feiern. Am Nachmittag stand ein Spaziergang zur Lourdesgrotte im Liebfrauental auf dem Programm, ebenso ein Rosenkranzgebet in der Abteikirche und eine Pilgerandacht.

Reiseleiter Oliver Mayer ist für die Wallfahrer mittlerweile ein guter Bekannter, er begleitete nicht nur den Sonderzug, sondern wirkte zudem als Diakon am Pilgerhochamt mit. Bei sommerlichem Wetter war die Wallfahrt für die vielen Teilnehmer ein Impuls des Glaubens, zugleich auch ein schöner Ausflug ins reizvolle Donautal.

SWP, 28.07.2016

Der Pilgerzug durchfährt den Bahnhof Schelklingen (Aufnahme: Winfried Hanold, Ulm)

Für den Zustieg der Fahrgäste hält der Zug auch in Untermarchtal (Aufnahme: Leander Matzek, Augsburg)

In Hausen im Tal findet planmäßig eine Zugkreuzung mit dem Holcim-Zug der HzL statt (Leander Matzek, Augsburg)

In Beuron verlassen die Pilger den Zug und sammeln sich vor dem Bahnhof zur Prozession ins Kloster (Aufnahme: Leander Matzek, Augsburg)

 

 

 

 

 
 

Nach der Ankunft des Zuges findet die Prozession ins Kloster statt, dort wird anschließend das Pilgerhochamt zelebriert (Aufnahme: Leander Matzek, Augsburg)

 

 

 

 

  

 Tagsüber ist die Garnitur in Tuttlingen abgestellt










Auf der Rückfahrt: Der Zug, kurz vor Beuron, dort werden die Pilger wieder in Empfang genommen (Aufnahme: Leander Matzek, Augsburg)

Auf der Rückfahrt: Auch die Fahrgäste aus Untermarchtal haben wieder sicher den Ausgangspunkt ihrer Reise gefunden (Aufnahme: Leander Matzek, Augsburg)

 

 

 

 

 

 

Bilder vom 26.07.2017

Wie in den Jahren zuvor führt die Prozession vom Bahnhof in die Kirche

 Ein Blick auf den Altar der Klosterkirche Beuron 

 

 

 

 

 

 

In Tuttlingen wir der Zug zur Rückfahrt nach Ulm bereitsgestellt, Lok ist diese mal 218 495

Die Pilger warten bereits am Bahnsteig auf den Zug zur Rückfahrt

 

 

 

 

 

 

 

Der herzliche Abschied in Beuron mit der Vorfreude auf das nächste Jahr

 

 

 

 

 

 



Pilgerzug Beuron 26.07.2018

Wallfahrer feiern in Beuron die Großeltern Jesu

Hunderte Wallfahrer haben am Donnerstag in der Erzabtei Sankt Martin den Tag der heiligen Anna und des heiligen Joachim gefeiert. Angereist waren viele davon mit dem Pilgersonderzug, den die Deutsche Bahn in Zusammenarbeit mit dem Donau-Iller-Nahverkehrsverbund und der Wallfahrtsleitung Beuron eingerichtet hatte. Der Zug war um kurz nach acht Uhr am Ulmer Hauptbahnhof gestartet. Bevor er gegen halb elf in Beuron ankam, hatten weitere Pilger die Möglichkeit, unter anderem in Ehingen, Untermarchtal und Riedlingen zuzusteigen.

Am 14. Halt, dem Bahnhof in Beuron, holten die Benediktiner die Pilger mit Kreuz und Fahnen ab. Gemeinsam ging es von dort in einer großen Prozession weiter zur Kirche, wo das Hochamt gefeiert wurde. Pater Pirmin, der das Hochamt leitete, ging in seiner Predigt auf die Geschichte von Anna und Joachim ein. Traditionell am 26. Juli gedenken Katholiken der Heiligen Anna und Joachim, die als Eltern von Maria und damit als Großeltern von Jesus verehrt werden. Anna und Joachim sehnten sich viele Jahre vergeblich nach einem Kind. So steht es im sogenannten „Protoevangelium des Jakobus“. Immer wieder baten Anna und Joachim demnach Gott um ein Kind. Nach langen Jahren endlosen Wartens erschien Joachim in der Wüste ein Engel und verkündete ihm die Geburt einer Tochter. Auch seine Ehefrau Anna erlebte eine Engelerscheinung und die Verheißung eines von Gott auserwählten Kindes. Nach neun Monaten kam dann endlich ein Mädchen zur Welt. Die Eltern nannten es Maria.

„Wir als Menschen müssen erkennen, dass unsere Mittel und Möglichkeiten begrenzt sind“, sagte Pater Pirmin dazu in seiner Predigt vor den Pilgern. „Denn Gott steht über dem Gesetz.“ Gottes Wege seien zwar manchmal nicht unbedingt diejenigen, die man selbst für sich wählen würde. Trotzdem seien es vielleicht die besseren Wege, sagte der Pater vor der vollbesetzten Kirche.

Den Rest des Tages gestalteten die Wallfahrer bei verschiedenen Angeboten frei nach Wahl, bevor der Pilgerzug Beuron gegen halb fünf wieder verließ.
(Schwäbische Zeitung, 27.07.2018)


Sonderhalt am ehemaligen Bahnhof Untermarchtal für die Mitreisenden

Auch ab Riedlingen werden zahlreiche Pilger mitgenommen

Wie in den Vorjahren führt die Prozession vom Bahnhof Beuron in die Klosterkirche

Auf der Rückfahrt nähert sich der Zug dem Kloster Beuron, im herrlichen Donautal gelegen

Bruder Pirmin verabschiedet wie im Vorjahr die Pilger und Mitreisenden


 

 

 

 

  

Der Zug nähert sich während einer Lz-Fahrt dem Bahnhof Friedingen